Mögliche Nebenwirkungen von Guarana

Die Natur stellt uns eine Vielzahl hochwertiger und hilfreicher Substanzen zur Verfügung. Doch manchmal kann das menschliche, körpereigene Abwehrsystem nicht erkennen, was ihm eigentlich Gutes widerfährt und es reagiert mit einer Allergie. Im Fall von Guarana sind Allergien ausgesprochen selten, dennoch kann es zu Nebenwirkungen kommen. Das gilt ganz besonders für all jene, die es mit der Einnahme übertreiben – sprich, bei einer Überdosierung.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Guarana ist bekannt für seine magenschonende Wirkung. Gerade Personen, die mit dem Magen Probleme haben, vertragen Guarana im Gegensatz zum Kaffee ganz ausgezeichnet. Zudem wirkt es leicht fiebersenkend und ist bekannt für die belebende Wirkung. Doch genau diese belebende Wirkung kann sich zu einer Nebenwirkung entwickeln, wenn zu viel Guarana konsumiert wurde.

Als Folge können folgende Symptome auftreten:

  • Zittern
  • innere Unruhe
  • Kopfschmerzen
  • Herzrasen
  • Durchfall

Im Prinzip handelt es sich bei den genannten Symptomen nicht um mögliche Nebenwirkungen, sondern um Symptome, die einer Überdosierung geschuldet sind.

Entzugserscheinungen?

Obwohl sich der Begriff „Entzugserscheinungen“ nach Drogen anhört, hat Guarana natürlich nichts mit solchen am Hut. Auch hier komme ich auf den Vergleich zu Kaffee zurück, wer regelmäßig sein Kaffeekonsum genießt und von heute auf morgen aufhört, wird tatsächlich unter leichten Entzugserscheinungen leiden. Das Gleiche passiert übrigens beim Zucker. Der Körper ist es einfach gewohnt, bestimmte Substanzen zugeführt zu bekommen und fallen diese plötzlich weg, muss er sich umstellen. Und dann kann es durchaus zu einer kurzfristigen Unruhe kommen, einfach weil dem Körper sein Koffein fehlt.

Wer darf Guarana nicht einnehmen?

Guarana lässt sich fast schon mit Kaffee vergleichen, wenn es um die Nebenwirkungen geht. Ein Kind sollte keinen Kaffee trinken – und kein Guarana konsumieren. Das Gleiche gilt für Schwangere und stillende Mütter.

Während sowohl Schwangere und Stillende zwar Kaffee in Maßen genießen können, sollten sie bei der Einnahme von Guarana einfach so umsichtig sein und für die Zeit der Schwangerschaft beziehungsweise der Stillzeit darauf verzichten. Es ist wissenschaftlich noch nicht restlos abgeklärt, in welcher Dosis Guarana hier völlig schadlos eingenommen werden kann. Deswegen greift hier einfach die Regel, Sicherheit geht vor.

Wer unter Bluthochdruck oder Herzerkrankungen leidet, sollte ebenfalls auf den Konsum von Guarana verzichten oder zumindest sich vorher bei seinem Arzt erkundigen, in welcher Menge er Koffein zu sich nehmen könnte. Guarana ist zwar ein natürliches Produkt und somit von Hause aus „gesund“ – aber es hat eine starke Wirkung, die aus dem Koffein resultiert. Und die ist nicht zu verachten!