Koawach – Geschmack, Test, Erfahrungsbericht

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Statistisch gesehen, trinken rund 73 Prozent der Deutschen jeden Tag eine oder mehrere Tassen Kaffee. Aber – es gibt es keine Statistik darüber, wie viele Personen Kaffee nur deswegen trinken, weil er aufmuntert. Das ist doch kein Grund, ein Getränk zu konsumieren, dass einem nicht schmeckt! Immerhin gibt es wunderbare Alternativen, die neben einem herausragenden Geschmack ebenfalls eine „Wachmacher-Wirkung“ haben – die Rede ist von Koawach, bekannt aus der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“. Koawach besteht hauptsächlich aus Kakao und den Wirkstoffen der Guarana-Frucht. Das Beste: Alles zu 100 Prozent natürlich, vegan und fair gehandelt.

Was ist Koawach?

Das Schokoladengetränk hat seinen Ursprung in Lateinamerika, denn der feine Kakao stammt aus ökologischem Anbau in Peru, Brasilien und Paraguay. Das im Koawach enthaltene Guarana kommt ebenfalls aus biologischem Anbau und wird vom Hersteller direkt vor Ort eingekauft. Die Produkte sind Bio zertifiziert und werden in Deutschland abgefüllt. Die belebende Wirkung von Koawach ist den Anteilen der Guarana-Frucht zu verdanken. 10 Prozent Guaranasamenpulver ist in Koawach enthalten, eine Sorte kommt mit 7 Prozent aus, eine beinhaltet sogar 11 Prozent und zwei Sorten sind vollkommen ohne Guarana

Die belebende Wirkung von Guarana ist weder für Schwangere, noch für Kinder, noch für Menschen, die am Abend schlafen möchten geeignet. Aber – alle drei Gruppen können unbesorgt auf Koawach zurückgreifen, indem sie das Produkt ohne Guarana wählen. Immerhin überzeugt das Getränk nicht nur durch seine wachmachende Wirkung, sondern in erster Linie durch seinen hervorragenden Geschmack.

Ein Blick auf die beiden Hauptbestandteile der Trinkschokolade zeigt auf, welcher Nutzen sich hinter dem Getränk verbirgt und warum es so gut als Kaffeeersatz fungiert.

  • Kakao

Reiner Kakao schmeckt bitter und ist gesund. Einst brauten sich die Urvölker aus Kakao eine bittere Brühe, um den gesundheitlichen Wert von Kakao nutzen zu können. Die Europäer akzeptierten Kakao erst, als das Pulver mit Honig oder Zucker gesüßt wurde. Der Siegeszug von Kakao war nicht mehr aufzuhalten.

Historiker vermuten, dass die Kakaopflanze aus Südamerika stammt, jedoch recht bald in Mittelamerika angebaut wurde. Der immergrüne Kakaobaum kann bis zu 15 Meter hoch werden und trägt das ganze Jahr Früchte – Kakaobohnen. Diese wachsen in einer Frucht heran, die etwa 500 Gramm schwer und von ovaler Form ist. Jede Frucht trägt rund 25 bis 50 Kakaobohnen in sich.

Kakao steht gerne im Fokus der Wissenschaft, denn Schokoladensorten mit einem Anteil von mindestens 70 Prozent Kakao gelten als erwiesenermaßen blutdrucksenkend. Zudem ist in Kakao Theobromin und Theophyllin enthalten – beide Substanzen sind anregend und wirken stimulierend auf das Nervensystem.

Inhaltsstoffe am Beispiel „Klassik“

Das einzige Problem beim Genuss von „normalen“ Kakao ist die Herkunft. Nicht alle Länder gehen vernünftig mit den Ressourcen um. Zudem herrschen in einigen Ländern heute noch sklavenartige Arbeitsbedingungen – wie gut, dass die Produkte von Koawach Fair Trade sind und somit nachweisbar aus fairem Handel stammen. Die beiden Gründer von Koawach gehen sogar noch einen Schritt weiter, denn sie wollen erreichen, dass die Trinkschokolade direkt vor Ort produziert werden kann, das wäre natürlich für die lateinamerikanischen Bauern ein großer Gewinn.

  • Guarana

Der lianenartige Guarana-Baum ist am Amazonas beheimatet und trägt kapselartige Früchte, in denen sich der Samen befindet. Guarana ist bekannt für seine vitalisierende Wirkung, der Kaffee kaum das Wasser reichen kann. Das Besondere: Während das Koffein des Kaffee schnell ins Blut „schießt“, flacht die belebende Wirkung genauso schnell auch wieder ab.

Nicht so das natürliche Koffein von Guarana: es wirkt deutlich langsamer und hält viel länger an als das bekannte Kaffee-Koffein. Allerdings liegt hier auch die Krux: Am Abend mal schnell ein Koawach mit Guarana trinken? Keine gute Idee, wenn man danach schlafen gehen möchte, denn die Wirkung der tropischen Samenfrucht ist nicht zu unterschätzen.

Wer die Trinkschokolade von Koawach als Schlummertrunk konsumieren möchte, wählt bestenfalls eine der beiden Sorten ohne Guarana.

Interessantes rund um Koawach

Die Gründer

Bild: Koakult GmbH

Besonders die sympathische Art der beiden Gründer der Marke „Koawach“ kam im Jahr 2015 in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ gut an – sowohl bei den Löwen als auch beim Zuschauer.

In diesem Fall vergisst das Internet glücklicherweise nichts, für all jenen, die den Auftritt verpassten: http://www.vox.de/cms/die-hoehle-der-loewen-erbitterter-investoren-kampf-um-das-produkt-koawach-2484335.html

Heiko Butz und Daniel Duarte haben die Marke „Koawach“ mit Herzblut und Leidenschaft entwickelt. Sie experimentierten, sie mischten, sie verwarfen – und begannen von vorne. Innerhalb eines Jahres kreierten sie ein fantastisches Produkt und gründeten im Jahr 2014 eine GmbH. Ein sehr aufschlussreiches Interview der beiden Gründer findet sich in einem Blog: http://www.upyama.de/koawach/

Natürlich, fair, Bio

Koawach ist vollkommen frei von Zusatzstoffen, die Zutaten stammen aus fairem Handel und seit 2015 belegt ein Bio-Siegel die Qualität von Koawach. Selbst die Kakaobutter bleibt im Kakao enthalten und wird nicht künstlich ersetzt, wie bei so vielen anderen Produkten.

Kaowach ist absolut vegan und greift auf Ursprungsprodukte bei Bauerngemeinschaften zurück, die durch den fairen Handel ebenfalls eine Perspektive haben. Dabei wird das „Geschäftliche“ nicht wie so oft, unpersönlich per Fernkommunikation geregelt. Nein, die zwei jungen Gründer sind gelegentlich in Kolumbien zu zu finden, wenn sie die Bauerngemeinschaft aufsuchen. Offensichtlich liegt ihnen etwas an den Ressourcen, an der Umwelt und an Fairness. Selbst die wiederverschließbare Verpackung besteht nicht aus lieblos zusammengefaltetem Plastik, sondern aus hochwertigem Papier. Alles in allem machen die Gründer der Marke „Koawach“ von Beginn an eine ganze Menge richtig – und der Erfolg gibt ihnen recht.

Welche Sorten gibt es?

Derzeit sind 9 verschiedene Koawach-Sorten erhältlich. Dabei scheinen sich die unterschiedlichen Produkte in Sachen Geschmack gegenseitig übertrumpfen zu wollen. Zwei der neun Sorten sind für all jene geeignet, die zwar die Köstlichkeit genießen möchten, jedoch auch welchen Gründen auch immer auf die belebende Wirkung von Guarana verzichten wollen beziehungsweise müssen, diese beinhalten kein Guarana.

Damit hat der Hersteller gezeigt, dass ihm seine Kunden am Herzen liegen, denn sowohl Schwangere als auch Kinder und Frühaufsteher möchten schließlich die edle Köstlichkeit genießen!

Klassik Pur Zimt + Kardamom Pfefferminz Orange
Kakao mit Guarana und Rohrzucker. Unverfälschter Kakaogeschmack! Kakao und Guarana. Kräftig und edel zugleich. Ein Hochgenuss! Enthält den höchsten Guarana-Anteil! Kakao mit etwas weniger Guarana, dafür mit Zimt und Kardamom Kakao mit natürlichem Pfefferminzaroma, Guaranasamen und Rohrohrzucker Kakao mit gemahlenen Orangen, Gewürzen, Zitronenaroma, Guaranasamen und Rohrohrzucker
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Vanille Chili Dschungelkakao Edelbitter Ingwer + Zitrone
Kakao mit Kokosblütenzucker, natürlichem Vanillearoma, Vanillepulver und Guaranasamenpulver Kakao mit Rohrohrzucker, Guarana und Chilis Kakao mit Zimt, Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker – ohne Guarana Kakao mit Kokosblütenzucker, Rorzucker – ohne Guarana Kakao mit Kokosblütenzucker, gemahlenem Ingwer, natürliches Ingwer-Zitronenaroma, Guaranasamenpulver
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Wer sollte Koawach nicht trinken?

Schwangeren wird empfohlen, auf Koawach ohne Guarana zurückzugreifen. Das natürliche Koffein ist relativ stark und langanhaltend. Da es noch nicht genug wissenschaftliche Untersuchungen gibt, wird von Guarana für Schwangere abgeraten. Für Kinder entwickelte der Hersteller ein eigenes Produkt. So können die Kleinen die Vorzüge der Trinkschokolade genießen, ohne dass die nächtliche Bettruhe in Gefahr wäre. Für Kinder ist Koffein allgemein ein tabu – und Guarana wirkt noch deutlich stärker als Koffein, zumindest auf die meisten Menschen, für Kinder ergo fatal.

Zu guter Letzt sollte natürlich auch auf den Hochgenuss von Koawach verzichtet werden, wenn der Wecker früh am Morgen klingelt und am Abend das Bett ruft. Doch für solche Situationen gibt es eine Alternative: Koawach ohne Guarana. Schmeckt genauso lecker, ist genauso bio und natürlich, erfreut genauso die Geschmacksnerven wie Koawach mit Guarana.

Wer sollte Koawach trinken?

Wer die vitalisierende Kraft benötigt, sollte sich Koawach gönnen. Am Morgen kann die Trinkschokolade ganz normal wie Kaffee getrunken werden, das beeinflusst bei den meisten Menschen das Leistungsvermögen positiv. Man fühlt sich einfach wacher, ausgeschlafen, konzentrierter. Wer Koawach vorbeugend trinken möchte, um dem nachmittäglichen Tief zu entgehen – das die meisten Menschen befällt – rührt sich das schokoladige Getränk am besten schon zwei bis drei Stunden vor dem Tief an; die meisten Menschen wissen in etwa, wann sich die nachmittägliche Müdigkeit einstellt.

Wie wird Koawach zubereitet?

Koawach kann wahlweise mit heißer oder kalter Milch getrunken werden – genauso, wie man Kakao trinkt. Der Vorteil liegt jedoch klar bei der warmen Milch, denn dann löst sich das Kakaopulver einfach besser auf. Ein ganz besonderes Schmankerl bietet die Trinkschokolade, wenn sie mit aufgeschäumter Milch zubereitet wird.
Selbst in normales Wasser kann man zwei bis drei Teelöffel Koawach geben und schmeckt die zarte Schokoladennote und die fein aufeinander abgestimmten restlichen Zutaten – egal, welche Sorte man wählt.

Die beiden sympathischen Gründer wissen natürlich ohnehin am besten, wie man das Schokoladengetränk perfekt zubereitet und haben darüber auch schon das ein oder andere Video erstellt:

Was sagen Produkttester über ihre Erfahrung?

Heutzutage haben User das „Testen“ von Produkten in die Hand genommen. Besonders auf Videoplattformen wie youtube lässt sich dann das mehr oder weniger gelungene Filmmaterial des Tests anschauen. Auch Koawach wurde von ganz normalen Menschen wie Du und ich getestet – hier einige Beispiele:

Unschwer ist erkennbar, dass sich die positiven Stimmen mehren. Wer keinen Kaffee mag, muss deswegen nicht auf die belebende und vitalisierende Wirkung von Koffein verzichten.

Koawach ist viel mehr als eine Trinkschokolade mit Geschmack, es verbindet die sanfte Kraft natürlichen Koffeins mit Nuancen an Geschmack, wie sie harmonischer nicht sein können. Man merkt es den Produkten regelrecht an, wie viel Herzblut darin steckt. Die Gründer haben eine echte Marktlücke gefüllt.